(Tag #6)
Psalm 31, 2-9; 20-21; 24-25:
Bei dir, HERR, habe ich mich geborgen; lass mich niemals zuschanden werden; rette mich in deiner Gerechtigkeit!
Neige zu mir dein Ohr, eilends rette mich! Sei mir ein Fels der Zuflucht, ein unzugängliches Haus, mich zu retten!
Denn mein Fels und meine Festung bist du; und um deines Namens willen führe mich und leite mich!
Ziehe mich aus dem Netz, das sie mir heimlich gelegt haben; denn du bist mein Schutz.
In deine Hand befehle ich meinen Geist. Du hast mich erlöst, HERR, du Gott der Treue!
Ich hasse die, die sich an nichtige Götzen halten, doch ich, ich traue auf den HERRN.
Ich will jauchzen und mich freuen über deine Gnade, dass du mein Elend angesehen, die Bedrängnisse meiner Seele erkannt hast,
dass du mich nicht überliefert hast in die Hand des Feindes, <sondern> meine Füße auf weiten Raum gestellt hast.
Wie groß ist deine Güte, die du bereithältst denen, die dich fürchten, die du denen erweist, die sich bei dir bergen vor den Menschen.
Du verbirgst sie im Schutz deines Angesichts vor den Verschwörungen der Menschen; du birgst sie in einer Hütte vor dem Gezänk der Zungen.
Liebet den HERRN, alle seine Frommen! Die Treuen behütet der HERR, doch er vergilt reichlich dem, der anmaßend handelt.
Gott griff ein und gab Judas einen wundersamen Sieg; das hat er in der Vergangenheit getan und das tut er bis heute. Nach drei Jahren eines heldenhaften Kampfes gewannen die Juden ihr Land von den Unterdrückern zurück und herrschten für 100 Jahre selbst darüber.
Bis heute hält sich die Legende, dass es bei dem Wunder von Chanukah um ein bisschen Öl ging. Man sagt, dass, als die Juden den Tempel reinigten, nur ganz wenig Öl übrig war, um die geheiligte Menora anzuzünden. Auf wundersame Weise reichte die Menge Öl, die nur für einen Tag ausreichend war, für weitere acht Tage an – das war genau die Zeitdauer, die man brauchte, um neues Öl herzustellen.
Das mag zwar eine nette Legende sein, aber es ist nicht die Wahrheit. Das WAHRE Chanukah – Wunder ist der Sieg, den Gott einem treuen Überrest gab – einem kleinen Überrest von Menschen, die treu blieben und Gott trotz der Umstände vertrauten.
Am 25. Tag des hebräischen Monats Kislev, genau drei Jahre nachdem Antiochos den Tempel verunreinigt hatte, weihten die Juden den Tempel wieder dem Herrn. Das Chanukahfest hatte begonnen.
BETE, DASS ISRAEL DAS WAHRE CHANUKAH – WUNDER ERKENNEN WIRD UND GOTT VERTRAUT.
