Das jüdische Volk wartet bereits seit tausenden von Jahren auf seinen Messias. Mose und Judas Makkabäus vollbrachten mächtige Taten der Befreiung, aber die Juden sahen sich noch immer unter der
Regierung von Heidenvölkern. Sogar heute noch wissen die meisten jüdischen Menschen nicht, wie sie Gottes Messias erkennen können, und deshalb lehnten sie auch Jeschua ab.
Die hebräischen Propheten waren die Boten Gottes, die Israel (und auch uns heute) vor Gottes
Zeiten der Bedrängnis und des Gerichts warnten, aber auch konkrete Zeiten des Friedens verkündeten.
Maleachi 3, 23-24:
Siehe, ich sende euch den Propheten Elia,
ehe der große und furchtbare Tag des HERRN kommt;
und er wird das Herz der Väter den Kindern
und das Herz der Kinder wieder ihren Vätern zuwenden,
damit ich bei meinem Kommen das Land nicht mit dem Bann schlagen muss! (zitiert nach SLT2000)
Einige der Menschen kannten diese Prophezeiung, und deshalb waren sie darauf erpicht,
den Einen (Elia, siehe oben) in der Wüste zu treffen:
Matthäus 3, 1-3:
In jenen Tagen aber erscheint Johannes der Täufer und verkündigt in der Wüste von Judäa
und spricht:
„Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen!“
Das ist der, von welchem geredet wurde durch den Propheten Jesaja, der spricht:
»Die Stimme eines Rufenden ertönt in der Wüste:
Bereitet den Weg des Herrn,
macht seine Pfade eben! « (zitiert nach SLT2000).
Johannes bestritt später, dass er „dieser“ Elia sei, aber er war die Stimme, die in der Wildnis rief
(Jesaja 40,3). Und letzten Endes hat er das Priesteramt des Elia nicht erfüllt. Jeschua sagte, dass Johannes im Geist des Elia kam (Matthäus 11, 14), weil Elia nicht vor Jeschuas zweitem Kommen wiederkommen würde. Die Tatsache, dass Elia sich bei Jeschua auf dem Berg der Verklärung befand (Lukas 9, 30) bestätigt, dass sich die Prophetie Maleachis erst in der noch kommenden, zukünftigen Zeit, erfüllen wird!
BETE, DASS ISRAEL DARAUF VORBEREITET SEIN WIRD, ELIA ZU ERKENNEN, WENN ER KOMMT.
