Römer 10, 4
Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht.
Letzte Woche betrachteten wir das Wort „Ende“ in diesem Vers. Heute wollen wir uns das Wort „Gerechtigkeit“ ansehen. Gerecht zu sein bedeutet, tugendhaft, moralisch einwandfrei oder auch ein guter Bürger zu sein. Im geistlichen Sinne bedeutet es, von Gott bestätigt und anerkannt zu sein.
Das hebräische Wort ist, צְדָקָה (tsĕdaqah).
Der erste Mann welcher als “Gerecht”, „Gerade“ oder „Bestätigt von Gott“ angesehen wird, war Noah.
1. Mose 7,1
Und der HERR sprach zu Noah: Gehe in den Kasten, du und dein ganzes Haus; denn ich habe dich gerecht ersehen vor mir zu dieser Zeit.
Dann folgte Abraham.
1. Mose 15, 4-6
Und siehe, der HERR sprach zu ihm: Er soll nicht dein Erbe sein; sondern der von deinem Leib kommen wird, der soll dein Erbe sein. Und er hieß ihn hinausgehen und sprach: Siehe gen Himmel und zähle die Sterne; kannst du sie zählen? und sprach zu ihm: Also soll dein Same werden. Abram glaubte dem HERRN, und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.
Es ist gut sich daran zu erinnern das beide Männer vor dem Gesetz lebten, welches an Israel gegeben wurde. Also scheint es einen anderen Weg gegeben zu haben um Gerecht vor Gott zu werden.
BETE DAS DIE RELIGIÖSEN UND FROMMEN ERKENNEN, DASS GERECHTIGKEIT NUR DURCH GLAUBEN AUS GNADE HERAUS ENTSTEHT.
